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By Maria Wolter

Das Buch stellt das Betreibermodell als firms- und Finanzierungsmodell öffentlicher Investitionen vor. Dabei werden insbesondere Wesensmerkmale, Projektbeteiligte, Projektphasen, Finanzierungsmöglichkeiten und Projektverträge näher erläutert. Praxisbeispiele aus dem öffentlichen Hochbau und der Verkehrsinfrastruktur ergänzen die Ausführungen. Weiterhin wird das Risikomanagement der Modelle beschrieben. Hier geht es um betriebswirtschaftliche Grundlagen und Methoden bei der Durchführung des Risikomanagements über den gesamten Lebenszyklus von Projekten. Dieser Teil soll helfen, Hemmschwellen gegenüber Betreibermodellen sowohl auf öffentlicher als auch auf privater Seite langfristig zu überwinden und die Bereitschaft zur Durchführung von Betreibermodellen auf beiden Seiten zu fördern.

Planung, Bauen und Nutzung von Immobilien sind häufig getrennte Leistungsfelder. Mit dem GU/TU- und dem FLB-Verfahren versucht guy seit Jahren, den auseinanderfallenden Planungs- und Bauprozess zu reintegrieren. Weitgehend unabhängig davon kümmert sich seit einigen Jahren das Facility administration um die zeitlich und kostenmäßig sehr viel bedeutendere Gebäudenutzung. Erst mit dem BOT-Verfahren übernimmt die Baubranche die Verantwortung für den gesamten Lebenszyklus von Immobilien - eine große Herausforderung. Dies bedeutet aber zugleich erweiterte Verantwortung und Risiken. In diesem Buch werden die bisherigenErfahrungen mit dem BOT-Modell und insbesondere das Risikomangement dieses Modells umfassend dargestellt.

Frau Dipl.-Ing. Maria Wolter hat sich mit Betreibermodellen und deren Risikomanagement im Zuge ihrer Diplomarbeit im Studiengang Bauingenieurwesen an der FHTW Berlin auseinandergesetzt. Neben dem Studium arbeitete sie regelmäßig bei der Bilfinger Berger AG und konnte dort insbesondere Erfahrungen im schlüsselfertigen Hochbau sammeln. Seit Ende 2002 ist sie Mitarbeiterin der Drees & Sommer GmbH Berlin und an der TU Berlin im Studiengang Wirtschaftsmathematik immatrikuliert.

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Die erfolgreiche Projektrealisierung ist gekennzeichnet durch die Erwirtschaftung des Cashflow. Da sie Aufgabe der Projektgesellschaft ist, stellt der Cashflow ihre Zielgröße dar, und zwar in maximierter Höhe. Die Zielgröße des Konzessionsgebers ist der sog. Public Sector Comparator (PSC). Er drückt die Kosten des Projektes bei traditioneller Beschaffung aus und dient als Vergleichsmaßstab zu den Kosten der Finanzierung als BOT-Modell und zu anderen Formen der privaten Finanzierung. Nur wenn das private Angebot unter dem PSC liegt, wählt die öffentliche Hand diese Form der Projektrealisierung.

148, 168]. Diese Vorgehensweise ist eine Voraussetzung für die Ableitung der Fremdfinanzierung aus dem Cashflow. Die anhand von Plan-Daten vorgenommene Cashflow-Analyse wird als Base-Case bezeichnet. Er bildet die Grundlage zur Bewältigung der Risiken. Die Berechnung des Cashflow erfolgt für alle Perioden der Projektlaufzeit. Dazu kann sich der Sponsor verschiedener Prognoseverfahren bedienen. Quantitative (mathematisch-statistische) Verfahren versuchen, die Prognose aus vorhandenem Datenmaterial abzuleiten.

Diese Art von Entscheidungsproblemen stellen sich bei einem BOT-Projekt nicht, da die eben genannten Größen weitestgehend bestimmt sind und nur in geringem Umfang geändert werden können. Die Art der Bereitstellung von Informationen eines konventionellen Informationssystems wird bei einem BOT-Projekt somit überflüssig und von Hupe deshalb als unzureichend eingestuft [2, S. 134]. Die Aufgabe des Informationssystems ist es, die Plan-, Ist- und WirdDaten zu erfassen, zu speichern und zu Kontrollzwecken für alle Entscheidungsträger bereitzustellen.

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